Was verbirgt sich hinter Athletic Key, Ein kleiner Rückblick auf die letzten Jahre zeigt folglich, worauf diese Idee basiert und welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Von Hyperanthropos über Krafttempel zu Athletic Key. Eine detaillierte Darstellung könnte Abende wenn nicht sogar ein Buch füllen, deswegen belasse ich es beim Wesentlichen.

1. Hyperanthropos – Nur ein Fitnessblog?

Wann das Projekt Hyperanthropos startete kann ich gar nicht genau sagen, da ich nicht von Anfang an dabei war. Zwei Freunde von mir (Patrick und Max), die sich schon mehrere Jahre dem Kraftsport verschrieben hatten, gründeten diesen Blog während unserer gemeinsamen Studienzeit von 2012-2016.

Angelehnt an die Philosophien Nietzsches (Hyperanthropos/ Übermensch), den Schriften Christian Zippels und täglichem Training am Eisen, vertraten die Beiden Werte, die mich schnell begeisterten. Keine Woche nach unserem Kennenlernen stand ein gemeinsames Training an. So entstand meine Leidenschaft zum Langhanteltraining.

Sport war vorher schon fester Bestandteil meines Lebens. Allerdings konzentrierte ich mich mehr auf Körpergewichtstraining, Turnen und Laufen. Das Fitnessstudio besuchte ich ca. einmal die Woche. Hier habe ich nie wirklich große Fortschritte machen können. Die Stagnation frustrierte mich. Doch das änderte sich schlagartig. Durch tägliches, hochfrequentes Training, ausreichend Ruhephasen dank des geisteswissenschaftlichen Studiums und eine kraftsportgerechte Ernährung steigerte ich mein Körpergewicht von lauchigen 79kg innerhalb von 6 Monaten auf stabile 105kg. Bei einer Körpergröße von 1,91m.

Der körperliche Fortschritt initiierte eine geistige Entwicklung. Ich hatte verstanden, worum es geht und wie man mit simplen Mitteln Erfolge im Training erreichen kann. Kurze Zeit später begann ich, eigene Blog-Artikel zu Hyperanthropos beizutragen. Sport Stand dabei immer im Vordergrund, allerdings wurde auch viel über das Leben philosophiert: Mind. Body. You. Wir wollten unsere Ideen und Erfahrungen mit der Welt teilen. Die Leser überzeugen, dass weniger oft mehr ist und dass man für Fortschritte im Training nur selten hoch komplexe Formeln benötigt.

Der Blog war recht beliebt und höchstwahrcheinlich wird eine Auswahl der alten Artikel in diesem Blog eine Auferstehung erleben.

Nach etwa einem Jahr intensiver Bloggerei entwickelte sich Hyperanthropos weiter. Der Übermensch überstieg sich quasi selbst.

2. Krafttempel Hamburg – Für einen starken Norden

Je mehr wir uns mit dem Training auseinandersetzten, zu Wettkämpfen fuhren und in den verschiedensten Trainingsstätten im In- und Ausland trainierten, umso mehr wuchs das Interesse nach etwas Eigenem. So entstand die Idee von einem eigenen Fitnessstudio in Hamburg. Inspiriert von verschiedensten Old-School- / Warehouse-Gyms wie zum Beispiel dem Berlin Strength, HC Gym Tallinn oder Schmiede Warehouse Gym. Die Idee vom Krafttempel Hamburg war geboren. Freies Training für freie Menschen. Der philosophische Aspekt durfte selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Das Feuer in uns brannte. Deswegen meldeten wir ein Gewerbe an noch bevor wir eine Location hatten.

Ab Jahresbeginn 2015 begaben wir uns für ein gutes halbes Jahr auf die Suche nach einer Location. Allerdings stellte sich dies nicht ganz so einfach dar wie anfangs erwartet. Einerseits standen uns rechtliche Bestimmungen des Bauamts im Weg, die bei geeigneten Locations den sportlichen Nutzen untersagten, andererseits kann sich jeder vorstellen, in welchem Preisrahmen sich Gewerbeflächen mit 300-500 Quadratmeter in Hamburger Zentrumnähe bewegen.

Nach knapp sechs Monaten gaben wir die Suche auf und warfen unseren Plan über den Haufen. Das eigene Gym stand nicht länger im Vordergrund. Der Krafttempel sollte eine Lehreinrichtung für Kraftsport, insbesondere Langhanteltraining und Olympisches Gewichtheben, werden. Auch wenn es den Anschein macht aber die erfolglose Suche nach einer Trainingsstätte war nicht vergebens. Durch die aktive Suche und damit einhergehende Präsenz in anderen Studios und Crossfit Boxen konnte man recht schnell etwas mit dem Krafttempel anfangen. Das Networking funktionierte. Zudem erlebten Hyperanthropos Artikel ihre Renaissance im auf der Internetseite des Krafttempels. Viele potenzielle Kunden wurden generiert allerdings fehlte immer noch eine geeignete Trainingsstätte.

So entstand die Zusammenarbeit mit dem Landesverband für Gewichtheben in Hamburg und der Johann Martin Akademie:

Die Zusammenarbeit hielt aufgrund differenzierter Vorstellungen nur knapp sechs Monate an. Also standen wir quasi wieder bei null. Patrick verließ kurze Zeit später unser Projektgespann. Er ist aber nach wie vor als Freund und Trainingspartner dem Hyperanthropos Lifestyle treu geblieben.

Max und ich waren jedoch nach wie vor vom Krafttempel besessen. Wir hatten einen Namen in Hamburg – mehrere Athleten, die wir bereits betreut hatten und betreuten. Es war nicht der Moment gekommen, die Säulen des Krafttempels abzureißen. Nach der Kooperation arbeiteten wir als Trainer und nutzten verschiedenste Gyms in Hamburg für unsere Coachings.

Der Krafttempel lief gut. Regelmäßige Anfragen vernetzten uns immer weiter mit Sportlern aller Sportarten: Ruderer, Marathonläufer, Gewichtheber, Handballer, Crossfitter, etc. Parallel durchforsteten wir gelegentlich Immobilienanzeigen nach geeigneten Locations. Die Idee des eigenen Gyms geisterte immer noch irgendwo in unseren Hinterköpfen.

Unser großer Vorteil in der ganzen Zeit war, dass wir finanziell nicht auf regelmäßige Coachings angewiesen waren, da wir die Arbeit als Personal Trainer nebenberuflich ausgeübt haben. Zudem arbeitete ich nebenbei im Zeitraum von 2018-2019 in verschiedensten Fitnessstudioketten und in Sportvereinen. Dadurch konnte ich Erfahrungen sowohl auf der Fläche als auch als Fitnesskursleiter sammeln.

3. Athletic Key – Status Quo

Durch meine berufliche Veränderung von Schleswig-Holstein nach Köln und somit in meine Heimat den Rhein-Sieg-Kreis konnte das Projekt Krafttempel nicht länger aufrechterhalten werden. Nichtsdestotrotz möchte ich weiterhin die Gedanken und Überzeugungen der bisher geschilderten Projekte in die Welt tragen.

Andreas Kühltau – Initialien A.K. – Athletic Key: Wie der Name sagt, möchte ich durch mein Training Schlüsselqualifikationen für mehr Athletik vermitteln. Der Fokus soll auf alle gelegt werden, die davon profitieren können: Sportmannschaften jeder Art, Einzelsportler, Alltagsathleten, Interessenten des Olympischen Gewichthebens, alle die über den Tellerrand schauen möchten oder diejenigen, die bei ihrem Training stagnieren. Vom Beginner bis zum Profi. Du musst nicht unbedingt sportlich sein, um den Athletic Key zu nutzen.

Die Ausgangslage ist gut: Dank etwas Glück kann ich für das Coaching auf eine private Trainingsstätte zurückgreifen. Dort habe ich alles was ein Grundlagentraining benötigt. Durch mein langjähriges Engagement im Handballkreis bin ich mit einigen Handballmannschaften vernetzt, die bereits mein Athletiktraining in Anspruch nehmen. Ich bin gespannt in welche Richtung sich dieses Projekt entwickelt. Ich freue mich, wenn du mich auf dem Weg begleitest.



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